Vernetzungsplattform
 
Hier einige Auszüge daraus, die mir an herzbasierteslernenoesterreich@gmx.at geschickt wurden. Vielen Dank dafür!
 
Ich habe gerade das Kinderbuch von Masaru Emoto heruntergeladen und werde es demnächst in meinem Kindergarten für die Kinder auflegen. Ich bin schon sehr gespannt, wie die Kinder darauf reagieren.
 
Ich bin seit 34 Jahren Volksschullehrerin. Ich liebe meinen Beruf. Unterrichten heißt für mich, mit den mir anvertrauten Kindern in Beziehung treten. Es ist immer wieder eine Freude, jedes Kind mit seinen Stärken, Schwächen, Eigenarten und Besonderheiten ein Stück ihres Lebens zu begleiten. Manches verändert sich, manches bleibt, manches verfestigt sich; esist ein ständiges Unterwegssein und ein gemeinsames Wachsen und Werden. Unterricht soll nicht nur didaktisch klug vorbereitet werden, sondern durch Intuition spontan verändert werden können. Wenn ich "meine" Kinder im Augenblick richtig "abholen" kann, entsteht eine unplanbare Lebendigkeit (gefällt mir besser als Interaktion), in der Bildung erst möglich ist. Ich erfinde das "Rad nicht neu", mache nichts Besonderes! Ein kleines Spiel, eine Geschichte vorlesen, eine Achtsamkeitsübung, eine Stilleübung oder ein Scherz, den man gemeinsam weiterspielt,...im gegenseitigen Wahrnehmen und Verstehen entsteht ein positives Lernklima, dann macht auch Lernen Freude! Da ist Platz für Gefühle, auch für Wut, Zorn und Trauer, Platz für gegenseitige Wertschätzung, Dankbarkeit, Lob und Freude. Nichts anderes als "Herzensbildung"! Und das brauchen unsere Kinder, um verantwortungsvolle, empathische Menschen zu bleiben, nicht noch mehr Tests, Bidungsstandards oder Kompetenzmessungen. In meinem LehrerInnenteam ist dieses Miteinander eine Selbstverständlichkeit. Im "Leitfaden" unseres Hauses ist Schule unter anderem ein Ort der Wertschätzung, der Gesprächs – und Beziehungskultur, der Ermunterung zur Eigenverantwortung, ein Ort der Geborgenheit. Wir KollegInnen stärken einander, stehen im ständigen Austausch, können über Erfolge und Misserfolge reden, lachen und weinen. Keiner prahlt, keiner will sich profilieren, es ist ein Miteinander, das sicherlich nicht überall zu finden ist. Wir sind uns bewusst, welchen "Schatz wir hüten"! Diese gegenseitige Wertschätzung in unserem Tun spüren die Kinder und die Eltern. Das zieht Kreise und macht auch eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Eltern möglich. Zum Glück gibt es schon zahlreiche Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Achtsamkeit, Förderung von Sozialverhalten und Lernkompetenz, Stärkung des Selbstwertgefühls, positives Lernklima,... Ich ermuntere jeden LehrerInnen, gute Ideen aufzugreifen, abzuändern, über Bord zu werfen, einfach empathisch, authentisch mit einer großen Portion Humor unterwegs zu sein, um das Wachsen und Werden der Kinder begleiten zu können! Dazu braucht es Raum für die Kinder, Rückzugsgebiete, größere Klassen, aber vor allem mehr "Begleiter" (LehrerInnen) für die SchülerInnen, das wäre meine Vision! Dann ist Differenzierung, Individualisierung, Kreativität, das Forschen und Entdecken, die Entfaltung und Konfliktlösung noch leichter möglich, und nicht nur ein Augenblick oder eine "Sternstunde".
 
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Wünschenswert wäre es, an Fächer wie Sozialverhalten mit Mitmensch und Tier, Nachhaltigkeit - nachhaltiger Anbau von Lebensmitteln und deren Verwertung, Meditation - um auch ein wenig zur Ruhe zu kommen, ... zu lehren und den Kindern aufzeigen, worin sie so richtig gut sind.
 
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Die Idee ist wunderbar. Als Mama von 2 Kindern liegt es mir sehr am Herzen, dass Kinder auch/ und vor Allem zu Empathen heranreifen können - die fähig sind, über den Tellerrand zu schauen. Nur mit Wissen vollgestopft zu werden, wie eine Weihnachtsgans, und die Informationen ohne jegliche emotionale Regung jederzeit "herauswürgen zu können", ist zuwenig. Es geht um die Förderung des eigenständigen, freien Denkens, der Kreativität, der Schönheit an der Welt und das Wissen um die neue Zeit. Es wäre schön, wenn auch so unterrichtet werden könnte und Schule wieder ein Ort der Freude, des Experimentierens und der emotionalen und geistigen Reife werden könnte.
 
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Wir haben alles mit großem Interesse gelesen und sind sehr glücklich, dass da was in Bewegung kommt. Was wir so von den Schulen und dem Drumherum bei unseren Enkelkindern mitbekommen, löst bei uns oft fast Entsetzen aus, vor allem in den Volksschulen! Es ist in den letzten Jahren vieles zu Tode gespart worden und der Frust vieler Lehrer ist ins Unendliche gewachsen. Es fehlt so sehr an Freude am Lernen, an dem Wecken der Neugier der Kinder!
 
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This is wonderful, Petra. You are now approaching education from a new perspective, which is fantastic!
 
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Für mich eine Frage der Zielsetzung! Ich sehe das wesentliche Ziel einer Schule nicht in der alles bestimmenden "Produktmaximierung und Produktoptimierung", sondern im achtsamen Umgang mit den Schülern, Lehrern, Eltern, … der Menschen und unserer „Welt“ (=Schöpfung).
 
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Vielen Dank, dass du für mich die Verbindung zu Christina von Dreien hergestellt hast. Mit großem Interesse sehe ich mir ihre Sendungen im Internet an. Wie du weißt, ist auch mir Herzensbildung sehr wichtig und ich bin froh, damit schon im Kindergarten anfangen zu können.
 
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Schule ist Beziehungsarbeit!
Jahrhundertelang wurde Schule "hierarchisch" gelebt, Anweisungen wurden von "oben" nach "unten" weitergegeben, die Sinnhaftigkeit wurde wenig bis gar nicht hinterfragt.
Reflektorisches Denken, gemeinsames Denken, hinterfragen, reflektieren, alle Hierarchien betreffend, sollte eine Änderung der Perspektive ermöglichen.
Das heißt für das System Schule, dass wir alle dafür verantwortlich sein sollen. Mehr Kontrollen und Qualitätsmanagement heißt nicht automatisch mehr Verantwortungsbewusstsein!
Im Idealfall sollten sich im "gemeinsamen Lebensraum Schule" alle verantwortlich fühlen. Dies wird nicht durch zusätzliche Qualitätskriterien erreicht.
Beziehungsarbeit meint nicht, Druckausübung, Angstmachen, befehlen, bewerten. Schule meint eine ehrliche Beziehungsarbeit und ist somit Sache von uns allen.
 
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Meine Vision ist es viel Zeit und Raum zu haben, sich gemeinsam auf ein Thema tief einzulassen, es zu erkunden, zu begreifen, zu erfahren und zu erleben, Neues daraus gedeihen zu lassen, bis dass es mit dem eigenen Sein zu tun hat und sich schließlich verwebt - in unsere herzbasierte Welt.
 
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Meine "Idee" zu diesem Thema ist, daß es definitiv an ACHTSAMKEIT fehlt. Eines der wichtigsten Themen wie ich meine und Herz natürlich.
Obwohl ich vor allem der Lehrerin meiner Tochter meinen tiefsten Respekt aussprechen muß, welche definitiv herzbasiertes Lernen absolviert, unter diesen Umständen.
Ich denke im Speziellen, dass hier auch viel Arbeit von den Eltern geleistet werden sollte.
 
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Zum Schmunzeln: Verfasser unbekannt.
"Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, dann steig ab!" Diese Empfehlung besagt, dass man seine Bemühungen einstellen sollte, wenn erkennbar ist, dass sie nicht mehr fruchten, oder machen Sie es lieber so:
Wir besorgen uns eine stärkere Peitsche. Wir sagen: "So haben wir das Pferd schon immer geritten".
Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.
Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.
Wir bilden eine Task-Force, um das Pferd wiederzubeleben.
Wir kaufen Leute von außerhalb ein, die angeblich tote Pferde reiten können.
Wir schieben eine Trainingseinheit ein um besser reiten zu können.
Wir stellen Vergleiche unterschiedlicher toter Pferde an.
Wir ändern die Kriterien, die besagen, dass ein Pferd tot ist.
Wir schirren mehrere tote Pferde gemeinsam an, damit wir schneller werden.
Wir erklären: "Kein Pferd kann so tot sein, das wir es nicht mehr reiten können."
Wir machen eine Studie, um zu sehen, ob es bessere oder billigere Pferde gibt.
Wir erklären, dass unser Pferd besser, schneller und billiger tot ist als andere Pferde.
Wir bilden einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung von toten Pferden zu finden.
Wir richten eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.
Wir vergröszlig;ern den Verantwortungsbereich für tote Pferde.
Wir entwickeln ein Motivationsprogramm für tote Pferde.
Wir erstellen eine Präsentation in der wir aufzeigen, was das Pferd könnte, wenn es noch leben würde.
Wir strukturieren um damit ein anderer Bereich das tote Pferd bekommt.
Wir senden jemandem das tote Pferd als Geschenk. Geschenke darf man nicht zurücksenden. oder:
Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.
Wir besuchen Fortbildungen, um zu lernen, wie man woanders tote Pferde reitet.
Wir kaufen externe Experten ein, die angeblich tote Pferde reiten können.
Wir trainieren hart, um besser tote Pferde reiten zu können.
Wir sagen: "So haben wir das Pferd aber schon immer geritten".
Wir stellen Qualitätsvergleiche verschiedener toter Pferde an.
Wir ändern die Kriterien, die festlegen, ob ein Pferd tot ist.
Wir schirren mehrere tote Pferde gemeinsam an, damit wir schneller werden.
Wir erklären: "Kein Pferd kann so tot sein, als dass wir es nicht mehr reiten können."
Wir veranlassen einen Marktvergleich, um zu sehen, ob es bessere tote Pferde gibt.
Wir erklären, dass unser Pferd besser, schneller und billiger tot ist als andere tote Pferde.
Wir entwickeln neue Qualitätsstandards für das Reiten toter Pferde.
Wir richten eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.
Wir bilden einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung von toten Pferden zu finden.
Wir vergrößern den Verantwortungsbereich für tote Pferde.
Wir beantragen neue Mittel, um die Leistung des toten Pferdes zu erhöhen.
Wir entwickeln ein Motivationsprogramm für das Reiten toter Pferde.
Wir erklären, dass unser totes Pferd besser und schneller als andere tote Pferde ist.
Wir bilden eine Meditationsgruppe und visualisieren, dass das tote Pferd reiten kann.
Wir lassen das tote Pferd zertifizieren.
Wir erstellen eine Präsentation in der wir aufzeigen, was das tote Pferd könnte, wenn es noch leben würde.
Wir beauftragen eine Entwicklungsgruppe, das Reiten von toten Pferden neu zu definieren.
Wir entwickeln andere Aufgaben für neue Pferde, z.B. Pflügen oder Kutsche ziehen.
Wir bilden neue Reiter für tote Pferde aus.
Wir sorgen dafür, dass eine andere Abteilung die Verantwortung für das tote Pferd bekommt.

 
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Petra Kreuzer